Joes-Photoart- Ausrüstung

Ein wenig Historie:

Ich laufe seit frühester Jugend mit einer Kamera durch die Gegend. Im Kindesalter waren das Kompaktkameras mit Filmkassetten (wie halt damals so üblich). Mit 15 bekam ich meine erste Spiegelreflex, eine Praktika ohne jede Meßtechnik. Zunächst fotografierte ich, indem ich die Belichtung schätzte, was erstaunlich gut ging wenn man immer dasselbe Filmmaterial mit gleicher Empfindlichkeit wählte. Gelehrt hat mich das mein Vater, der damals auf die gleicher Weise mit 6x6 Rollfilm arbeitete. Später kam dann ein Belichtungsmesser hinzu. Die Praktika habe ich lange Zeit benutzt, bis schließlich die Mechanik den Geist aufgab. Danach hatte ich die erste Kamera mit Belichtungsmesser, allerdings nur für kurze Zeit, dann bin ich von M42 auf Pentax Bajonet mit Zeitautomatik umgestiegen.

Die Pentax hatte ich bis Anfang der 90er, als ich dann zunächst auf eine Minolta Dynax 500 und später auf eine Dynax 700 umgestiegen bin. Das waren die ersten vollautomatischen Kameras und die Dynax 700 meine letzte analoge Kamera, die ich auch heute noch besitze und manchmal (eigentlich viel zu selten) für SW Aufnahmen benutze. Aus Kompatibilitätsgründen war meine erste digitale SLR eine Minolta D7. Mit dieser Kamera bin ich nie richtig warm geworden, da der Autofokus ziemlich langsam ist. Nach längerer Überlegung habe ich mich dann zu einem erneuten Systemwechsel entschieden; diesmal zu Nikon.

Und damit zu meiner aktuellen Ausstattung:

Ich (besser wir; Meine Frau macht da inzwischen mit) habe drei Nikon Gehäuse, eine D700 und eine D800 mit einer ganzen Reihe von Objektiven. Seit Ende 2017 gehört auch die D850 zur Ausrüstung.

Für den extremen Weitwinkelbereich benutze ich ein Tokina 16-24mm. Den Normalbereich deckt ein Nikkor AF-S 24-70mm ab, für den langen Telebereich habe ich ein Tamron 150-600mm. Dann ist Ende 2013 noch das Nikkor 80-400 dazugekommen, was durch eine hohe Qualität besticht. Da ich gern Makrofotografie betreibe, habe ich noch zwei Spezialobjetive: Ein Tamron 90mm Makro und ein Nikkor 60mm Micro. Letzteres ist innenfokussierend was in diesem Bereich eine feine Sache ist. Für Abbildungsmaßstäbe >1:1 verwende ich ein Balgengerät.

Ein weiteres Spezialobjektiv ist ein Sigma 15mm/2.8 Fisheye (diagonal). Die neueste Errungenschaft ist ein Nikor 80-400mm VR ED was ganz fantastische Bilder im Telebereich liefert. Für schwierige Belichtungssituationen und für Aufnahmen von geringer Tiefenschärfe habe ich noch ein Nikkor 50mm/1,4.

Ach ja, dann gibt es ja noch die Nachbearbeitung der Fotos. Da ich grundsätzlich Fotos im RAW Format aufnehme verwende ich das Camera RAW Modul von Photoshop® und Photoshop® selbst für die Bearbeitung und zur Verwaltung Lightroom® der Fotos. Wie einfach ist das doch gegenüber analogen Zeiten, zu denen ich schon mal einen halben Tag im Labor verbracht habe und dann doch einsehen mußte: Das war nix.

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